Hier können Sie alles Wissenswerte über die langjährige wissenschaftliche Forschung im Bereich "Medizinethik in der Klinikseelsorge" erfahren.

Prof. Dr. Christof Mandry

E-Mail: mandry@em.uni-frankfurt.de

Sprechzeit: Mi 10-11 Uhr

Büro: NG 2.715, Campus Westend

Telefon: 069 / 798 - 33326

Nach akademischen Stationen in Tübingen, Berlin, Erfurt und Saarbrücken hat Christof Mandry die Professur Moraltheologie/Sozialethik seit 2015 inne. Seine Forschungs- und Interessenschwerpunkte liegen zum einen im Bereich der Lebensführung und der Identität moralischer Personen, auf der anderen Seite in den Bereichen der politischen Ethik (gesellschaftlicher Pluralismus, europäische Union, Migration) sowie der Bio-und Medizinethik (Ethik im Gesundheitswesen, medizinethische Entscheidungsfragen). Er leitet den interreligiösen und internationalen Projektbereich „Medizinethik in der Klinikseelsorge“.

Neben der umfangreichen wissenschaftlichen Gutachtertätigkeit liegen Professor Mandry vor allem die Vermittlung ethischer Überlegungen in die Gesellschaft und der Dialog mit zivilgesellschaftlichen Gruppen am Herzen, etwa durch die kontinuierliche Teilnahme am Mercator Science-Policy Programm.

Christof Mandry, geboren 1968 in Stuttgart, verheiratet, zwei Kinder.

Studium der Katholischen Theologie (Dipl.-Theol.) und der Philosophie (M.A.) in Tübingen und am Centre Sèvres in Paris.

Promotion 2001 an der Kath.-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen mit einer Arbeit über das Verhältnis von theologischer und philosophischer Ethik.

1999-2000 Wiss. Angestellter am Lehrstuhl Theologische Ethik der Kath.-Theologischen Fakultät und 2000-2004 Wiss. Angestellter am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften der Universität Tübingen.

2004-2006 Gastprofessor für Christliche Sozialethik an der Kath. Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) und dort Mitgründer und Geschäftsführer des Berliner Instituts für christliche Ethik und Politik (ICEP).

2006-2009 Wiss. Angestellter und Postdoc-Kollegiat am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt mit dem Forschungsprojekt „Europa als Wertegemeinschaft?“ im Rahmen des Verbundprojekts „Mobilisierung von Religion in Europa“.

Habilitation 2009 in theologischer Ethik an der Kath.-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt mit der Arbeit „Europa und Wertegemeinschaft. Eine theologisch-ethische Studie zum politischen Selbstverständnis der Europäischen Union“.

2009-2013 Professor für Christliche Weltanschauung, Religions- und Kulturtheorie an der Kath.-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt.

2013-2014 Vertretungsprofessor für Sozialethik und Praktische Theologie am Institut Kath. Theologie der Universität des Saarlandes, Saarbrücken.

Im Wintersemester 2014 Vertretungsprofessor für Moraltheologie/Sozialethik am Fachbereich Kath. Theologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Seit Sommersemester 2015 Inhaber der Professur für Moraltheologie/Sozialethik am Fachbereich Kath. Theologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Europa als Wertegemeinschaft. Eine theologisch-ethische Untersuchung zum politischen Selbstverständnis der Europäischen Union, Baden-Baden: Nomos 2009.

Ethische Identität und christlicher Glaube. Theologische Ethik im Spannungsfeld von Theologie und Philosophie, Mainz: Grünewald 2002.

Die Gabe. Zum Stand der interdisziplinären Diskussion (mit Veronika Hoffmann und Ulrike Link-Wieczorek), Freiburg i.Br.: Alber 2016.

Religion und Recht (mit Benedikt Kranemann und Hans-Friedrich Müller), Münster: Aschendorff 2014.

Baustelle Sozialstaat! Sozialethische Sondierungen in unübersichtlichem Gelände (mit Stefan Kurzke-Maasmeier und Christine Oberer), Münster: Aschendorff 2006.

Kultur, Pluralität und Ethik. Perspektiven in Sozialwissenschaften und Ethik, Münster: Lit 2003.

Literatur ohne Moral. Literaturwissenschaften und Ethik im Gespräch, Münster: Lit 2003.

Ethisch-Philosophische Grundlagen im Lehramtsstudium (mit Julia Dietrich), Tübingen: IZEW, 2001.

Gibt es strukturelle Korruption im deutschen Gesundheitswesen? Eine sozialethische Untersuchung am Beispiel der Einflussnahme von Krankenkassen auf den Risikostrukturausgleich, in: Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften 59 (2018), 293-320.

Das Wertefundament als ethisch-normative Grundlage der Europäischen Union – „empty rhetoric“? Kritik und Verteidigung, in: Alexander Merkl / Bernhard Koch (Hg.), Die EU als ethisches Projekt im Spiegel ihrer Außen- und Sicherheitspolitik (Studien zur Friedensethik, 63), Münster: Aschendorff 2018, 57-72.

Die Europäische Union muss an der Friedensorientierung festhalten, in: Ethik und Militär 2/2018, 16-22. Auch als englische Version verfügbar: The European Union should stick to its peace-orientation, in: Ethics and Armed Forces, 2018, 2, 15-20.

"Gibt es ein Recht auf ein Kind?" in: Ludwigshafener Ethische Rundschau1/2018, S. 14-19.

Religionspolitik in Europa vor den Herausforderungen durch Migration. Die Religionsfreiheit im Brennpunkt, in: Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften 58 (2017), S. 143-165.

Die Zukunft der Europäischen Union. Öffentliche Diskurse in Europa (Kirche und Gesellschaft/Grüne Reihe Nr. 444), herausgegeben von der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle, Köln: Bachem 2017. 

Im Glauben geeint – in der Praxis getrennt? Die Ethik im Spiegel der Konfessionen, in: Basiswissen Ökumene. Bd. 1: Ökumenische Entwicklungen – Brennpunkte – Praxis, herausgegeben von Michael Kappes/Ulrike Link- Wieczorek/Sabine Pemsel-Maier/Oliver Schuegraf, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt/Bonifatius 2017, S. 251-273.

Les droits de l'homme, une grande idée, in: Europa, notre histoire. L'héritage européen depuis Homère, hg. von Etienne François und Thomas Serrier, Paris: Les Arènes 2017, S. 219-227.

Europa als populistisches Feindbild - oder: was spricht für die Legitimität der Europäischen Union? In: Walter Lesch (Hg.), Christentum und Populismus - Klare Fronten? Herder: Freiburg i. Br. 2017, S. 72-85

Menschenwürde als Fundament. Eine Würdigung des römisch-katholisch/lutherischen Dialogdokuments „Gott und die Würde des Menschen“, in: Ökumenische Rundschau 66 (2017) 3, S. 380-387.

Menschen und Grenzen. Neuerscheinungen zur Ethik der Migration, in: Theologische Revue 113 (2017),1, Spalte 3-22.

Gesinnung oder Verantwortung. Zu einer irreführenden Alternative in der Migrationsethik, in: Ethik in den Kulturen – Kulturen in der Ethik. Eine Festschrift für Regina Ammicht Quinn, hg. von Cordula Brand, Jessica Heesen, Birgit Kröber, Uta Müller, Thomas Potthast, Tübingen: Narr/ Francke/ Attempto 2017, S. 85-94.

Zur „christlichen Identität“ Europas in Zeiten der Migration, in: Theologie der Gegenwart 59, (2016) Heft 3, 162-172.

Wie viel Pluralismus verträgt die Gesellschaft? Es geht nicht nur um die Vielfalt der Religionen und Kulturen, in: Amos international 10 (2016) Heft 4, S. 3-8.

Die Identität Europas im Zeitalter der Migration, in: Dirk Ansorge (Hg.), Pluralistische Identität. Beobachtungen zur Herkunft und Zukunft Europas, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft (2016), S.263- 277.

Einleitung (mit Veronika Hoffmann und Ulrike Link-Wieczorek), in: Die Gabe. Zum Stand der interdisziplinären Diskussion, Veronika Hoffmann, Ulrike Link-Wiezcorek und Christof Mandry (Hg.), Freiburg i. Br.: Alber 2016, S. 9-29.

Zwischen Verantwortung und Versagen. Die Gemeinsame Asyl- und Zuwanderungspolitik der Europäischen Union, in: Begrenzt verantwortlich? Sozialethische Positionen in der Flüchtlingskrise, hg. von Marianne Heimbach-Steins, Freiburg im Breisgau 2016, S. 134-145.

Grenzen der Selbstbestimmung und die Frage nach einem objektiv Guten, in: Badawia, Tarek; Schmid, Hansjörg (Hg.), Zwischen Gewissen und Norm. Autonomie als Leitkategorie religiöser Bildung im Islam und Christentum, Münster: Lit 2016, S. 159-170.

Kennt die Nächstenliebe Grenzen? Wie christliche Ethik über die aktuelle Migration nachdenkt, in: Forschung Frankfurt 1/2016, S. 38-42.

Trauerfeiern nach Großkatastrophen in Deutschland in theologisch-sozialethischer Perspektive, in: Benedikt Kranemann/ Brigitte Benz (Hg.), Trauerfeiern nach Großkatastrophen. Theologische und sozialwissenschaftliche Zugänge, Würzburg: Echter 2016, 124-139.

Die Angewandte Ethik angesichts der Herausforderungen, der sie ihren Erfolg zu verdanken hat, in: Regina Ammicht Quinn/Thomas Potthast (Hg.): Ethik in den Wissenschaften. 1 Konzept, 25 Jahre, 50 Perspektiven, Tübingen: IZEW 2015, S. 93-100.

Parteilichkeit und Gerechtigkeit in der theologischen Ethik, in: Monika Bobbert (Hg.), Zwischen Parteilichkeit und Gerechtigkeit: Schnittstellen von Klinikseelsorge und Medizinethik, Münster: Lit 2015, S. 227-243.

Die Migrationspolitik der Europäischen Union. Kritischer Blick auf ein transnationales Politikfeld, in: Amos international 9 (2015) 1, S. 20-26.

Weltanschaulicher Pluralismus und Wertekonsens im gesellschaftlichen Zusammenleben von Christen, Muslimen und Angehörigen anderer Religionen oder Weltanschauungen in christlicher Perspektive, in: Handbuch Christentum und Islam in Deutschland. Grundlagen, Erfahrungen und Perspektiven des Zusammenlebens, im Auftrag der Eugen Biser-Stiftung hg. von Mathias Rohe, Evva Engin, Mouhanad Khorchide, Ömer Özsoy, Hansjörg Schmid, Freiburg i.Br. 2014, Band 1, 558-578.

Das moralische Recht auf Bildung in christlich-ethischer Sicht, in: Theologica. Acta Universitatis Carolinae 3 (2013) 2, 67-80.

Das Denken der "Gabe" in der Ethik. Themen und Zugänge, in: Theologie der Gegenwart 55 (2012) 1, 12-28.

Auf der Suche nach Europas Werten. Der Beitrag von Religionsgemeinschaften zum europäischen Wertediskurs, in: Politische Bildung 45 (2012) 2, 62-82.

Pluralismus als „Wert“ – Chancen und Hindernisse aus theologisch-ethischer Sicht, in: Konrad Hilpert (Hg.), Theologische Ethik im Pluralismus, Freiburg i.Br. / Freiburg i.Ue. 2012 (Studien zur theologischen Ethik, 133) 223-231.

Christliche Lebensführung als Aufgabenstellung der theologischen Ethik, in: Den österlichen Mehrwert im Blick. Theologische Beiträge zu einer Kirche im Umbruch, hg. von Benedikt Kranemann und Maria Widl (Erfurter Theologische Schriften 42), Würzburg: Echter 2012, 151-159.

Pluralismus als Problem und Pluralismus als Wert. Überlegungen aus theologisch-ethischer Sicht, in: Christoph Bultmann/ Jörg Rüpke / Sabine Schmolinsky (Hg.), Religionen in Nachbarschaft. Pluralismus als Markenzeichen europäischer Religionsgeschichte? (Vorlesungen des IFR 8), Münster: Aschendorff 2012, 29-45.

Gerechtigkeit und Solidarität in der Pflege – ein sozialethischer Blick auf die Pflegesicherung in Deutschland, in: Gerechte Finanzierung der Pflegeversicherung, hg. vom Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland und vom ICEP, Freiburg i.Br.: Lambertus 2011, 19-35.

Christliche Lebensführung im Kontext des Pluralismus in: Theologie der Gegenwart 54 (2011), 4, 253-264.

Europa und die Werte, in: Regina Polak (Hg.), Zukunft. Werte. Europa. Die Europäische Wertestudie 1990-2010: Österreich im Vergleich, Wien: Böhlau 2011, 63-78.

Bildungsverantwortung auf europäischer Ebene. Sozialethische Perspektiven und Probleme der Modellierung kooperativer Bildungsverantwortung in der europäischen Mehrebenenpolitik, in: Marianne Heimbach-Steins, Gerhard Kruip (Hg.), Kooperative Bildungsverantwortung: Sozialethische und pädagogische Perspektiven auf „Educational Governance“, Bielefeld: W. Bertelsmann 2011, 243-259.

Die Werte der Union – ein Weg zur Identifikation der Bürger mit der EU, in: Bernhard Kempen/ Kolja Naumann (Hg.), Das religiöse Erbe Europas. Beiträge einer Fachkonferenz der Wissenschaftlichen Arbeitsgruppe für weltkirchliche Aufgaben der Deutschen Bischofs­konferenz, Bonn: Sekretariat der DBK 2011, 85-114.

Was ist eine gerechte Rente? Sozialethische Analysen zu aktuellen Herausforderungen in der Alterssicherung (mit Axel Bohmeyer und Andreas Lob-Hüdepohl), ICEP Arbeitspapier 1/2011, Berlin 2011, 1-24.

Die Logik der Gegenseitigkeit und das Mehr der Liebe. Die Goldene Regel und ihre Grenzen, in: rhs 4/2011, 161-165.

Bildung und Erziehung, in: Handbuch angewandte Ethik, Rolf Stoecker, Christian Neuhäuser und Marie-Luise Raters, Metzler(Hg.): Stuttgart 2011, 248-251.

Sozialer Zusammenhalt in Europa. Sozialethische Grundlagen und Kriterien einer Kohärenzpolitik, in: Martin Dabrowski/ Judith Wolf/ Karlies Abmeier (Hg.), Die EU-Erweiterung gerecht gestalten, Paderborn: Schöningh 2010, 9-31.

Zwischen Mobilisierungsinstrument und Verständigungsbrücke – Religion und Werte im Reformprozess der Europäischen Union, in: Jamal Malik (Hg.), Mobilisierung von Religion in Europa, Frankfurt/Main: Lang 2010, 35-53.

Moralische Identität, Gabe und Anerkennung. Die Philosophie von Paul Ricoeur und ihre Bedeutung für die theologische Ethik, in: Josef Schuster (Hg.), Die Bedeutung der Philosophie für die Theologische Ethik, Freiburg i.Ue./Freiburg i.Br. 2010, 281-294.

Ricoeurs Beitrag zur theologischen Ethik. Bausteine einer Rezeptionsgeschichte und systematische Überlegungen, in: Stefan Orth/ Peter Reifenberg (Hg.), Poetik des Glaubens. Paul Ricoeur und die Theologie, Freiburg i.Br./München: Alber 2009, 117-140.

Die soziale Dimension der europäischen Integration. Geschichtlicher Überblick und sozialethische Eckpunkte, in: Amos international 3 (2009), Nr. 1, 8-14.

Instrument of mobilization or a bridge towards understanding? Religion and values in the reform process of the European Union, in: Journal of Religion in Europe 2 (2009), 257-284.

Nachhall der Tagung. Fünf bildungsethische Akkorde, in: Marianne Heimbach-Steins / Gerhard Kruip/Axel Bernd Kunze (Hg.), Bildung, Politik und Menschenrecht. Ein ethischer Diskurs, Bielefeld: W. Bertelsmann 2009, 185-189.

Die Frage nach der Identität der Europäischen Union und die Religion(en), in: Jamal Malik/ Jürgen Manemann (Hg.), Religionsproduktivität in Europa. Markierungen im religiösen Feld, Münster: Aschendorff 2009, 11-28.

Gerechte Bildungschancen. Ethische Anforderungen an das deutsche Bildungssystem, in: Dietmar Mieth (Hg.), Solidarität und Gerechtigkeit: Die Gesellschaft von morgen gestalten, Kath. Bibelwerk: Stuttgart 2009, 237-247.

Bildung als Menschenrecht und als soziales Grundrecht. Einige Schlaglichter auf die ethische Diskussion in: Hans J. Münk/ Michael Durst (Hg.), Kirche, Theologie und Bildung (Theologische Berichte 32), Fribourg: Paulus-Verlag 2009, 102-148.

Vom Wert der Bildung und dem moralischen Recht auf Bildung. Zu Aufgabe und Schwerpunkten der theologischen Sozialethik der Bildung, in: Hans J. Münk (Hg.): Wann ist Bildung gerecht? Ethische und theologische Beiträge im interdisziplinären Kontext, Gütersloh: W. Bertelsmann 2008, 73-89.

Chancen- oder Beteiligungsgerechtigkeit? Zum fairen Wettbewerb zwischen Gerechtigkeits­konzeptionen, in: Martin Dabrowski / Judith Wolf (Hg.), Bildungspolitik und Bildungs­gerechtigkeit, Paderborn: Schöningh 2008, 31-38.

Logik der Ethik – Logik der Gabe. Theologisch-ethische Überlegungen, in: Michael Gabel / Hans Joas (Hg.), Die Ursprünglichkeit der Gabe. Jean-Luc Marions Phänomenologie in der Diskussion, Freiburg i.Br.: Alber 2007, 234-251.

Bildung und Gerechtigkeit, in: Jochen Berendes (Hg.), Autonomie durch Verantwortung. Impulse für die Ethik in den Wissenschaften, Paderborn: Mentis 2007, 215-251.

Zwischen Zugehörigkeitsbewusstsein und Bürgerrechten. Solidarität als normatives Orientierungs­prinzip der Europäischen Union, in: Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften 48 (2007) 249-270.

Recht auf Bildung und soziale Beteiligung. Korrespondiert dem Recht auf Bildung eine Pflicht zur Bildung? In: Christiane Eckstein, Alexander Filipovic, Klaus Oostenryck (Hg.) Beteiligung, Inklusion, Integration. Sozialethische Konzepte für die moderne Gesellschaft, Münster: Aschendorff 2007, 141-155.

Einleitung (mit Stefan Kurzke-Maasmeier und Christine Oberer), in: dies. (Hg.), Baustelle Sozialstaat! Sozialethische Sondierungen in unübersichtlichem Gelände, Münster: Aschendorff 2006, 7-11.

Normative Sozialstaatsbegründungen, (mit Stefan Kurzke-Maasmeier und Christine Oberer, in: dies. (Hg.), Baustelle Sozialstaat! Sozialethische Sondierungen in unübersichtlichem Gelände, Münster: Aschendorff 2006, 15-35.

Menschenwürdige Pflege gerecht finanzieren. Ausgangspunkte für eine ethische Bewertung der Pflegeversicherung und ihres Reformbedarfs, in: Stefan Kurzke-Maasmeier/ C.M.; Christine Oberer (Hg.), Baustelle Sozialstaat! Sozialethische Sondierungen in unübersichtlichem Gelände, Münster: Aschendorff 2006, 181-200.

Gerechte Bildungschancen sicherstellen – ethische Anforderungen an das deutsche Bildungssystem, in: ICEP argumente 2 (2006) Nr. 1, 1-2.

Die Europäische Union als ‚Wertegemeinschaft' in der Spannung zwischen politischer und kultureller Identität, in: Helmut Heit (Hg.), Die Werte Europas. Verfassungspatriotismus und Wertegemeinschaft in der EU? Münster: Lit 2006, 284-294.

Recht auf Gesundheitsvorsorge und Befähigungsansatz. Korreferat, in: Michael Schramm/ Hermann-Josef Große Kracht/ Ulrike Kostka (Hg.), Der fraglich gewordene Sozialstaat. Aktuelle Streitfelder – ethische Grundlagenprobleme, Paderborn: Schöningh 2006, 127-131.

Aristotelismus/Neoaristotelismus, in: Jean-Pierre Wils/ Christoph Hübenthal (Hg.), Lexikon der Ethik, Paderborn: Schöningh 2006, 17-23.

Gesetz, in: Jean-Pierre Wils; Christoph Hübenthal (Hg.), Lexikon der Ethik, Paderborn: Schöningh (2006), 121-125.

Schuld, in: Jean-Pierre Wils; Christoph Hübenthal (Hg.), Lexikon der Ethik, Paderborn: Schöningh (2006), 335-338.

Macht und Ohnmacht – Freiheit und Ethik. Phänomenologische und ethische Sondierungen, in: Christoph Hübenthal/Werner Veith (Hg.), Macht und Ohnmacht. Konzeptionelle und kontextuelle Erkundungen, Münster: Aschendorff 2005, 51-66.

Europa als Werte- und Kulturgemeinschaft (mit Hans Joas), in: Gunnar Folke Schuppert/ Ingolf Pernice/ Ulrich Haltern (Hg.), Europawissenschaft, Baden-Baden: Nomos (2005), 541-572.

Christliche Sozialethik zwischen Theologie und Philosophie – ein Spagat? in: Axel Bohmeyer/ Johannes J. Frühbauer (Hg.), Profile. Christliche Sozialethik zwischen Theologie und Philosophie, Münster: Lit 2005, 87-98.

Anthropologie und Ethik Sozialer Arbeit angesichts einer „Ökonomisierung des Sozialen“ – die Perspektive der Ausbildung (mit Stefan Kurzke-Maasmeier), in: Sozialpsychiatrische Informationen 35 (2005) Heft 4, 32-36.

Humangenom, Gesellschaft und Moral – ambivalente Eindrücke, in: Erwägen-Wissen-Ethik 16 (2005) Heft 2, 195-196.

Theologische Ethik, in: Matthias Maring (Hg.): Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium 2. Ein Projektbuch, Münster: Lit 2005, 30-41.

Europa als Wertegemeinschaft (mit Dietmar Mieth), in: Walter Fürst/Joachim Drumm/Wolfgang M. Schröder (Hg.), Ideen für Europa. Christliche Perspektiven der Europapolitik, Münster: Lit 2004, 121-145.

Ausbildung ethischer Kompetenz oder Moralerziehung? Unterschiedliche Erwartungen an das Ethisch-Philosophische Grundlagenstudium (EPG) in der baden-württembergischen Lehrer(innen)bildung, in: Andreas Lob-Hüdepohl (Hg.), Ethik im Konflikt der Überzeugungen (Studien zur theologischen Ethik 105), Freiburg i.Ue. / Freiburg i.Br.: Academic Press Fribourg / Herder 2004, 165-180.

The Relationship between Philosophy and Theology in the Recent Work of Paul Ricoeur, in: Memory, Narrativity, Self and the Challenge to Think God. The Reception within Theology of the Recent Work of Paul Ricoeur, ed. Maureen-Junker-Kenny/ Peter Kenny, Münster: Lit 2004, 63-77.

Jenseits von Jemand? Innere und äußere Grenzen von Identität, in: Jens Badura/Sarah Schmidt (Hg.), Niemandsland – topographische Ausflüge zwischen Wissenschaft und Kunst, Stuttgart: IZKT 2004, 14-17.

Das Ethisch-Philosophische Grundlagenstudium, in: Matthias Maring (Hg.), Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium. Ein Studienbuch, Münster: Lit 2004, 3-14.

Zwischen Streben und Sollen. Grundfragen einer christlichen Sozialethik der Bildung. Kommentar zum Beitrag von Marianne Heimbach-Steins, in: Marianne Heimbach-Steins/ Gerhard Kruip (Hg.), Bildung und Beteiligungsgerechtigkeit – Sozialethische Perspektiven, Bielefeld: W. Bertelsmann 2003, 45-54.

Art. Autonome Moral und christlicher Glaube (Alfons Auer), in: Michael Eckert u.a. (Hg.), Lexikon der theologischen Werke, Stuttgart: Kröner 2003, 51.

Art. Fundamentalmoral (Franz Böckle), in: Michael Eckert u.a. (Hg.), Lexikon der theologischen Werke, Stuttgart: Kröner 2003, 320f.

Literatur ohne Moral – zur Einleitung, in: C.M. (Hg.), Literatur ohne Moral. Literatur­wissenschaften und Ethik im Gespräch, Münster: Lit 2003, 9-14.

Kultur, Pluralität und Ethik – zur Einleitung, in: C.M. (Hg.): Kultur, Pluralität und Ethik. Perspektiven in Sozialwissenschaften und Ethik. Münster: Lit 2003, 9-16.

Theologie und Ethik – katholische Sicht, in: Handbuch Ethik, hg. von Marcus Düwell/ Christoph Hübenthal/ Micha H. Werner, Stuttgart: Metzler 2002, 504-508 (²2006, 520-525; ³2011).

Ethische Identität und christlicher Glaube. Zum Verhältnis von Theologie und Philosophie in bezug auf die Ethik, in: 100 Jahre AV Cheruskia zu Tübingen im CV 1902-2002, hg. von Theo Götz, Bad Buchau: Federsee-Verlag 2002, 348-351.

Das Ethisch-Philosophische Grundlagenstudium in Baden-Württemberg, in: Information Philosophie 30 (2002), Heft 1, 56-60.

Von Liebesgebot und Goldener Regel zur Verhältnisbestimmung zwischen theologischer und philosophischer Ethik? in: Adrian Holderegger/ Jean-Pierre Wils (Hg.), Interdisziplinäre Ethik. Grundlagen – Methoden – Bereiche (Studien zur theologischen Ethik 89), Freiburg i.Ue.: Universitätsverlag/Freiburg i.Br.: Herder 2001, 124-147.

Wissenschaftliches Begleitprogramm zum EPG, in: C.M./Julia Dietrich (Hg.), Ethisch-Philosophische Grundlagen im Lehramtsstudium, Tübingen: IZEW, 2001, 57-88.

Ricoeur und Rawls. Zugleich ein Querschnitt durch Ricoeurs „kleine Ethik“, in: Andris Breitling/ Stefan Orth/ Birgit Schaaf (Hg.), Das herausgeforderte Selbst. Perspektiven auf Paul Ricoeurs Ethik, Würzburg: Königshausen und Neumann 1999, 37-58.

Appel, Kurt / Guanzini, Isabella / Walser, Angelika (Hg.): Europa mit oder ohne Religion? Der Beitrag der Religion zum gegenwärtigen und künftigen Europa (Religion and transformation in contemporary European society 8). V&R Unipress, Göttingen 2014, in: Theologisch-Praktische Quartalschrift 166 (2018), 199–200.

Appel, Kurt / Guanzini, Isabella (Hg.): Europa mit oder ohne Religion? II. Der Beitrag der Religion zum gegenwärtigen und künftigen Europa (Religion and transformation in contemporary European society 10). V&R Unipress, Göttingen 2016, in: Theologisch-Praktische Quartalschrift 166 (2018), 199–200.

Joseph Famerée, Pierre Gisel, Hervé Legrand (Hg.): Evangile, moralité et lois civiles. Gospel, Morality, and Civil Law. Proceedings of the Colloquia at Bologna (2012) and Klingenthal (2014), Münster : Lit, in: ET Studies. Journal of the European Society for Catholic Theology 8 (2017) 2, S. 396-396.

Gudula Frieling: Christliche Ethik oder Ethik für Christen? Die Universalität christlicher Ethik auf dem Prüfstand, Regensburg: Pustet 2016, in: Eulenfisch Literatur 2/2017, S. 48f.

Kratochvíl, Petr; Doležal, Tomáš: The European Union and the Catholic Church. Political Theology of European Integration. Central and Eastern European Perspecti­ves on International Relations, Basingstoke; New York, Palgrave Macmillan, 2015, 217 S., In: Zeitschrift der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie, ET- Studies 7 (2016) 2, 371-373.

Heinrich Schneider: Europas Krise und die katholische Soziallehre. Herausforderungen und Reformperspektiven, Heiligenkreuz: Be&Be-Verlag 2014, in: Amos international 10 (2016) Heft 1, 45-46.

Bernhard Irrgang / Thomas Rentsch (Hg.), Bioethik in der philosophischen Diskussion, in: Theologische Revue 108 (2012), Heft 5, Sp. 422f.

Eberhard Schockenhoff, Grundlegung der Ethik. Ein theologischer Entwurf, Freiburg im Breisgau 2007, in: Ethik in der Medizin (2009), 165-168.

Gerhard Kruip/ Michael Fischer (Hg.), Gerechtigkeiten. Hannoversche Zwischenrufe 2006, Münster 2007, in: Amos 3 (2008), Heft 2, 46.

Hermann Lübbe, Modernisierungsgewinner. Religion, Geschichtssinn, Direkte Demokratie und Moral, München 2004, in: Philosophisches Jahrbuch 144 (2007), 221-223.

Elmar Nass, Der humangerechte Sozialstaat. Ein sozialethischer Entwurf zur Symbiose aus ökonomischer Effizienz und sozialer Gerechtigkeit (=Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik 51), Tübingen 2006, in: Amos 2 (2007), Heft 2, 41-42.

Ethik der medizinischen Genetik. Eine kommentierte Literaturübersicht (mit Sigrid Graumann), in: Concilium 34 (1998), 221-228.

European Regulation Concerning Reproductive Medicine (book review), in: Biomedical Ethics 3 (1998), 33-34.

Alain Thomasset, Paul Ricoeur, Une poétique de la morale. Aux fondements d'une éthique herméneutique et narrative dans une perspective chrétienne, Leuven 1996, in: Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie 44 (1997), 460-464.

Internationale Vereinigung für Moraltheologie und Sozialethik
Association des théologiens à l’étude de la morale (ATEM)
American Academy of Religion (AAR)
Society of Christian Ethics (SCE)
Akademie für Ethik in der Medizin e.V. (AEM)
Societas Ethica – European Society for Research in Ethics
Berliner Institut für christliche Ethik und Politik (ICEP)
Guardini-Stiftung Berlin

​Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen

Carla Sicking

E-Mail: sicking@em.uni-frankfurt.de

Sprechzeit: nach Vereinbarung

Büro: IG 1.514

Telefon: 069 / 798 - 32938

Carla arbeitet seit 2018 an der Professur für Moraltheologie und Sozialethik. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin ist sie an einer Vielzahl an Projekten beteiligt, leitet Seminare, betreut Studierende und vieles mehr.
In ihrer eigenen Forschung beschäftigt sie sich innerhalb der Medizinethik mit ethischen Fragen am Anfang des Lebens.

Carla Sicking studierte bis 2018 Gymnasiallehramt (kath. Religion, Deutsch) an der Goethe-Universität. Für ihre Abschlussarbeit "Was ist lebenswertes Leben? - Der Schwangerschaftsabbruch mit embryopathischer Indikation aus ethischer Sicht" wurde sie mit dem GAFF-Preis ausgezeichnet.

Geboren wurde Carla 1990 in einem kleinen Ort nahe des Müsterlandes in Westfalen.

  • 1991 Abitur am Friedrich-Ebert-Gymnasium Mühlheim am Main 
  • 1991 - 1992 Arbeit als Altenpflegehelferin im Methodist Home for the Aged, Colwyn Bay, GB
  • 1992 - 1999 Studium der Fächer Englisch und Katholische Theologie für das Lehramt an Gymnasien (L3) an der Goethe-Universität Frankfurt am Main (von 1998 – 2004 Studium der Philosophie als Erweiterungsfach) 
  • 1999 1. Staatsexamen 
  • 1999 - 2001 Referendariat an der Rudolf-Koch-Schule Offenbach am Main 
  • 2001 2. Staatsexamen 
  • 2001 - 2008 Lehrtätigkeit an Gymnasien in Frankfurt und Neu-Isenburg 
  • 2007 - 2009 Promotionsstipendium der Prof. Franz-Furger-Gedächtnisstiftung 
  •  seit 2009 Wissenschaftliche Koordinatorin des Projekts „Medical Ethics in Health Care Chaplaincy / Medizinethik in der Klinikseeslorge“ am Lehrstuhl für Moraltheologie/Sozialethik 
  • seit 2014 Mitglied der Geschäftsführung des Frankfurter Netzwerks Ethik in der Altenpflege 
  • Juli 2015 Zertifikat Hochschuldidaktik 
  • Dezember 2018 Förderpreis "Menschenrechte und Ethik in der Medizin für Ältere" mit dem Frankfurter Netzwerk Ethik in der Altenpflege 
  •  Seit März 2019 Koordinatorin für Ethikberatung im Gesundheitswesen (AEM)
Cover Religiöser Pluralismus
Wanderer, Gwendolin; Haker, Hille; Bentele, Katrin: Religiöser Pluralismus in der Klinikseelsorge. Theoretische Grundlagen, interreligiöse Perspektiven, Berichte aus der Praxis. Medical Ethics and Health Care Chaplaincy/ Medizinethik in der Klinikseelsorge Bd. 4, Berlin 2013.

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Perspektiven der Medizinethik in der Klinikseelsorge, Walter Moczynski, Hille Haker, Katrin Bentele und Gwendolin Wanderer (Hg.), Berlin, Münster, Wien, 2009.

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Ethische Implikationen veränderter Rahmenbedingungen in der sozialen Arbeit. Beispiel: Betreuungsrecht - Insolvenzrecht - Asylverfahren, Hoffmann, Johannes, Wanderer, Gwendolin (Hg.), Frankfurt a.M., 2000.

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  • Wanderer, Gwendolin: Hat jeder seine eigene Moral? Pluralismus im Krankenhaus und seine Herausforderungen für die Klinikseelsorge , in: Hagen, Thomas; Groß, Norbert et. al. (Hg.): Seelsorge im Krankenhaus und Gesundheitswesen, Freiburg 2017, S. 177-186.
  • Wanderer, Gwendolin: Wahrheit und Lüge im Umgang mit Menschen mit Demenz, in: Ludwigshafener Ethische Rundschau (LER) 2/2016, 2-6.
  • Wanderer, Gwendolin: Auf schmalem Grat zwischen Autonomie und Bevormundung in der Psychiatrie - Anwaltschaftliche Ethik als Baustein psychiatrischer Ethik, in: Feuerstein, Günter; Schramme, Thomas (Hg.): Ethik der Psyche. Normative Fragen im Umgang mit psychischer Abweichung, Frankfurt am Main 2015, S. 431-448.
  • Wanderer, Gwendolin: Zugänge zu einer Ethik der Anwaltschaft in der Klinikseelsorge, in: Monika Bobbert (Hg.): Zwischen Parteilichkeit und Gerechtigkeit. Schnittstellen von Klinikseelsorge und Medizinethik, in: Haker, Hille; Bentele, Katrin (Hg.): Medical Ethics in Health Care Chaplaincy. Medizinethik in der Klinikseelsorge Bd. 3, Berlin 2013.
  • Wanderer, Gwendolin: Ethik in der Psychiatrieseelsorge. Eine deutsche Perspektive, in: Haker, Hille; Bentele, Katrin; Moczynski, Walter; Wanderer, Gwendolin (Hg.): Perspektiven der Medizinethik in der Klinikseelsorge, Berlin 2009, S.351-380.
  • Wanderer, Gwendolin: Ethics in Psychiatric Clinics Chaplaincy, in: Moczynski, Walter; Haker, Hille; Bentele, Katrin; (Ed.): Medical Ethics in Health Care Chaplaincy, Berlin 2009, 293-315.
  • Wanderer, Gwendolin: Betreuung zwischen individueller Hilfe und strukturellen Bedingungen, in: Hoffmann, Johannes; Wanderer, Gwendolin (Hg.): Ethische Implikationen veränderter Rahmenbedingungen in der sozialen Arbeit. Beispiel: Betreuungsrecht - Insolvenzrecht - Asylverfahren, Frankfurt a.M. 2000, S. 37-174.
  • Kolbe, Christian; Wanderer, Gwendolin: Wie ein neues Gesetz altmodisch sein kann. Zur Disziplinierung und Kontrolle durch das neue Verbraucherinsolvenzrecht und dessen Auswirkungen auf die Sozialarbeit, in: Hoffmann, Johannes; Wanderer, Gwendolin (Hg.):Ethische Implikationen veränderter Rahmenbedingungen in der sozialen Arbeit. Beispiel: Betreuungsrecht - Insolvenzrecht - Asylverfahren, Frankfurt a.M. 2000, S. 193-215.
Thorsten Moos, Simone Ehm, Fabian Kliesch, Julia Thiesbonenkamp-Maag (2016) Ethik in der Klinikseelsorge. Empirie, Theologie, Ausbildung, in: Ethik in der Medizin (2017), DOI 10.1007/s00481-017-0463-7.
Akademie für Ethik in der Medizin (AEM)
Arbeitsgruppe "Ethik in der Psychiatrie" bei der AEM
Geschäftsführung des Frankfurter Netzwerks Ethik in der Altenpflege
Assoziiertes Mitglied des Frankfurter Forums für interdisziplinäre Alternsforschung
AGENDA Forum katholischer Theologinnen e.V.


Sekretariat

Marianne Viehl

Telefon: 069 / 798 - 33348

Fax: 069 / 798 - 33354

E-Mail: viehl@em.uni-frankfurt.de

Büro: NG 1.716

Öffnungszeiten: Mo - Fr 9 - 12 Uhr

Aufgaben: Studentische Angelegenheiten, Studienordnungen, Lehraufträge, Scheinausgabe, Sekretariat Prof. Mandry

​Studentische Hilfskräfte

Marina Brenzel

E-Mail: marina.brenzel@stud.uni-frankfurt.de

Büro: IG 1.514

Telefon: 069 / 798-33343




Marina Brenzel studiert seit dem WS 14/15 an der Goethe Universität die Fächer Französisch und kath. Theologie für das Lehramt an Gymnasien (L3).

Mate Skarica

E-Mail: 

Büro: IG 1.514

Telefon: 069 / 798-33343

Elif Yilmaz

E-Mail: elif-y@hotmail.de

Büro: IG 1.514

Telefon: 069 / 798-33343





Elif Yilmaz, geboren 1989 in Kayseri, studiert Religionswissenschaften M.A. an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Zuvor hat sie ihren Bachelor in Islamische Studien an der Goethe-Universität abgeschlossen. Neben ihrer Tätigkeit als studentische Hilfskraft des Lehrstuhls für Moraltheologie und Sozialethik, arbeitet sie zudem als Hilfskraft am Forschungsprojekt ‚Medizinethik in der Klinikseelsorge‘. 

Ehemalige Lehrstuhlinhaber*innen

Prof. Dr. Hille Haker
Seit WS 2012/2013 tätig an der Loyola University Chicago, IL.

Prof. Dr. Johannes Hoffmann
Emeritiert seit SS 2002.

Die theologische Ethik ist ein Teilbereich der systematischen Theologie. Mit Moraltheologie und Sozialethik umfasst sie zwei Zugangsweisen, die sich ergänzen: Moraltheologie fragt nach den Implikationen des christlichen Glaubens für das Handeln des Einzelnen und der Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden. Sozialethik fragt nach den strukturellen und institutionellen Bedingungen menschlichen Lebens. Sie stellen sich menschlichen Grundanliegen in einem christlichen Horizont:

  • Was sollen wir tun?
  • Wie können wir unser Leben so gestalten, dass es gelingt?
  • Was sind die Grenzen unseres Handlungs- und Gestaltungsspielraums?

Die Dringlichkeit ethischer Reflexion zeigt sich heute angesichts der Pluralität der Wertesysteme und der Komplexität des gesellschaftlichen und globalen Handelns in besonderer Weise.
Als Reflexionstheorie bedient sich die theologische Ethik der Vernunft. Die theologisch-ethische Argumentation ist daher in ihrer Begründungsstruktur philosophisch, in ihrer Ausrichtung, je nach Sachgebiet, interdisziplinär, und in ihrem Verantwortungshorizont theologisch.


Moraltheologie und Sozialethik an der Goethe-Universität zeichnen sich durch ihre Arbeitsschwerpunkte in der politischen Ethik sowie in der Ethik von Medizin und Gesundheitswesen aus. Teil des zweitgenannten Schwerpunkts ist die Arbeitsstelle „Medizinethik in der Klinikseelsorge“, die seit 2005 Forschungsprojekte und einen Medizinethik-Zertifizierungskurs für Klinikseelsorger und –seelsorgerinnen durchführt.


"Pflege - Roboter -Ethik"

Exkursion zur Jahrestagung des Deutschen Ethikrates: 25. - 26.06. 2019

Auch dieses Jahr laden wir alle interessierten Studierenden zu einer Exkursion zur Jahrestagung des Deutschen Ethikrats in Berlin ein.

Neben der Teilnahme an der Jahrestagung, werden wir außerdem bei einem exklusiven Gespräch mit einem Ethikrat-Mitglied Hintergrundinformationen zur Arbeitsweise des Deutschen Ethikrats erhalten. 

Weitere Informationen zur Exkursion und Anmeldung entnehmen Sie bitte diesem PDF-Dokument.

Der Vorbesprechungstermin ist am 08.05.2019, 16 Uhr c.t., Raum NG 1.731.


„Zusammenbruch der Moraltheologie“?

Zu den Äußerungen von Papst Benedikt XVI./Josef Ratzinger im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal

Am 11. April hat der emeritierte Papst Benedikt XVI. Überlegungen veröffentlicht, die seine Sicht auf die Ursachen der langjährigen Missbrauchsvorgänge an Kindern und Jugendlichen in der katholischen Kirche enthalten. Die Arbeitsgemeinschaft der Moraltheologinnen und Moraltheologen weist in der Erklärung ihrer Sprecher vom 14. April die Vorwürfe an die Adresse der Moraltheologie zurück und fordert die Erneuerung der kirchlichen Morallehre.